Menschen

Heute streiten die Menschen, wer ist Opfer, Täter, wer ist Freund und Feind?

Eine Kollegin hat mir diese Woche folgenden Satz geschrieben: „Harmonie und Idylle sind ein Wunsch und eine Sehnsucht. Wenn man diesen Zustand erreicht, fühlt es sich kurzzeitig schön an, als Dauerzustand wäre das jedoch das Ende der Lebendigkeit. Viel besser ist, wenn wir erleben gewünscht und geliebt zu werden, wenn wir auf die Welt kommen, dann ist dieses Urvertrauen der Ausgangspunkt für ein lebendiges Leben“

Diesen Satz finde ich wunderbar, er besagt, beschallt, befilmt, entfähigt und bespaßt reicht nicht mehr, diese Methoden bedeutet nicht lebenstüchtig werden. Im Leben kommen große Veränderungen auf uns zu, die wir nicht allein mit passiver Konsumentenhaltung oder einer nofuture Strategie bewältigen.

Den jungen Menschen wird heute gesagt, dass jedes atmende Kind ein CO2 Konsument zu viel ist. Wie sollen Menschen Mut, Zuversicht und Lebensfreude entwickeln bei diesen entmutigenden Szenarien, in deren Hintergrund Kriegstrompeten ertönen. Stopp! Stopp! Stopp!

Wir müssen aufhören uns gegenseitig zu bekämpfen. Wir müssen nicht gegen Feinde und andere Menschen kämpfen, sondern viel mehr gegen schlechte Charaktereigenschaften in uns selbst: Jeder muss das! Damit unsere Welt wieder ein besserer Ort wird. Wie hatte Jesus gesagt: „wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein.“

Hoffentlich wirft niemand mehr feindselige Worte, Steine und Bomben. Über 6000 Jahre Krieg, Krankheit, Leid und Elendsgeschichte reicht für diese Menschheit. Es muss einen besseren Weg, eine bessere Zukunft geben, lasst uns daran arbeiten!

Vielleicht können wir jetzt die Frage des Anfangs beantworten: Wer ist Opfer, Täter, wer ist Freund und Feind? Wenn wir uns gegenseitig menschlich behandeln, werden wir gütig, zahm, freundlich und menschlich, egal ob andere vorher in uns den Freund den Feind, das Opfer oder der Täter gesehen hatten.

In diesem Sinne eine schöne neue Woche, arbeiten wir an einer schönen Zukunft für uns alle, jeder an seinem Ort.

Viele liebe Grüße

Gertrud Müller