Sich selbst gut zureden

Sich selbst gut zureden,

Kennen Sie das, es gelingt etwas nicht so gut und schon kommt der Gedanke, wie blöd, kann ich nicht besser aufpassen? Oder der bekannte Blick in den Spiegel, der Gedanken auslöst, wie siehe ich denn wieder aus? Eine komische Bemerkung von anderen und schon kommt ein Selbstzweifel. Leider wurden viele als Kinder oft lieblos behandelt ihnen wurde gesagt, dass sie nicht schön sind, nicht gut genug und Fehler machen. Diese Sätze haben sich tief in die Gefühle eingeprägt und heute denken sie selbst lieblos über sich.

Es gibt natürlich auch die anderen, die dauernd Anerkennung brauchen und sich selbst überheblich schön und perfekt darstellen. Nein ein Fehler, das kann mir nicht passieren. Es gibt diejenigen, die sich immer wieder einreden, ich bin der/die Größte, der/die Schönste und der/die Beste.

Wir können eigentlich ganz beruhigt sein: wir sind uns alle in vielem sehr ähnlich: in manchen Dingen sind wir richtig gut, in anderen fällt uns etwas schwer, wir können alle charmant sein und manchmal auch unausstehlich. Würden wir uns eingestehen, dass wir teilweise super sind, zeitweise nicht alles so toll schaffen, dann wäre vieles im Zusammenleben deutlich leichter.

Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn wir uns das eingestehen? Wenn ich etwas gut geschafft habe, kann ich mir selbst sagen: super gut gelaufen und wenn etwas nicht gelingt, kann ich sagen: wie jedem anderen, gelingt auch mir nicht alles, ich bin trotzdem gut genug. Mit dieser einfachen Methode wird das eigene Leben deutlich leichter und die Beziehungen zu anderen entspannen sich. Es bedarf allerdings einige Übungen, bis wir lernen uns selbst gut zuzureden und damit auch gütiger mit anderen zu sein.

Eine schöne neue Woche

Gertrud Müller

Positive self-talk

Do you know that self-talk when something hasn’t worked as well as it could have done and straight away you think ‘how stupid, couldn’t you have paid more attention’. Or when looking in the mirror triggers thoughts like ‘how awful do you look again’. A strange comment from others and straight away you doubt yourself. Sadly, we are often treated without love as children and told that we’re not pretty enough, not good enough and that we make mistakes. These statements have engrained themselves deeply into our psyche and today we think about ourselves without love. There are, of course, also others who constantly need acknowledgement and who boastfully present themselves beautifully and perfectly. No, mistakes cannot happen to me. There are those who keep telling themselves I am the biggest, the prettiest, the best. We can put our minds at rest, we are quite similar in many ways: some things we excel in, others are a little tricky, we can all be charming and sometimes intolerable. If we could admit to ourselves that we are sometimes great, that we sometimes don’t manage so well, then many things would be easier in dealings with others. What’s so bad about admitting this to ourselves? When I succeeded at something, I can tell myself ‘well done’, when something doesn’t work, I can tell myself ‘just like everyone, I also don’t always succeed at everything, but I am still good enough’. With this simple method, life can be much easier and relationships with others are more relaxed. It does, however, require some practice to learn positive self-talk and therefore to become kinder to others.

Positive self-talk

Positive self-talk

Do you know that self-talk when something hasn’t worked as well as it could have done and straight away you think ‘how stupid, couldn’t you have paid more attention’. Or when looking in the mirror triggers thoughts like ‘how awful do you look again’. A strange comment from others and straight away you doubt yourself. Sadly, we are often treated without love as children and told that we’re not pretty enough, not good enough and that we make mistakes. These statements have engrained themselves deeply into our psyche and today we think about ourselves without love. There are, of course, also others who constantly need acknowledgement and who boastfully present themselves beautifully and perfectly. No, mistakes cannot happen to me. There are those who keep telling themselves I am the biggest, the prettiest, the best. We can put our minds at rest, we are quite similar in many ways: some things we excel in, others are a little tricky, we can all be charming and sometimes intolerable. If we could admit to ourselves that we are sometimes great, that we sometimes don’t manage so well, then many things would be easier in dealings with others. What’s so bad about admitting this to ourselves? When I succeeded at something, I can tell myself ‘well done’, when something doesn’t work, I can tell myself ‘just like everyone, I also don’t always succeed at everything, but I am still good enough’. With this simple method, life can be much easier and relationships with others are more relaxed. It does, however, require some practice to learn positive self-talk and therefore to become kinder to others.

Mut

Kinder haben oft viele gute Ideen. Die Erwachsenen sagen ihnen dann, das geht nicht, das gibts nicht, das macht man nicht, das darf man nicht. Wie schade, so verbiegen wir das Denken der Kinder, wir rauben ihnen den Mut, Neues zu wagen. Und als Erwachsene sind wir nur mehr Kopien der Masse, weil wir jede Originalität verloren haben. Wagen Sie, mal etwas Neues zu machen, etwas ganz anderes als das Alltägliche. Probieren Sie ein neues Rezept, lernen sie neue Menschen kennen, lernen Sie ein neues Hobby, fahren Sie an einen anderen Ort, beschäftigen Sie sich mit anderen Wissensbereichen, mit anderen Meinungen, unterhalten Sie sich mit Außenseitern, hören Sie Ihnen zu.

Nur wer den Mut hat, zuerst über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, wird auch den Mut haben, einen eigenen und originellen Lebensweg zu gehen. Mitlaufen kann jeder, etwas anderes zu machen als der Mainstream: das erfordert Mut.

Nicht umsonst heißt ein Sprichwort: den Mutigen gehört die Welt. Es gibt nur eines zu beachten beim Thema Mut: wir sollten bei allem Mut nicht übermütig werden, denn das haben wir auch gelernt: Übermut tut selten gut.

Ich wünsche uns allen eine mutige neue Woche

Gertrud Müller

Courage

Children often have many good ideas. The adults then tell them that doesn’t work, that’s not how it’s done, that’s not allowed. What a shame, this way we influence our children’s thinking, we rob them of the courage to try new things and as adults, we are merely copies of the norm because we have lost every bit of originality. Dare to do something new, something different to every day, try a new recipe, get to know new people, learn a new hobby, travel to a new place, get acquainted with different disciplines, with other opinions, talk to outsiders, listen to them. Only those who have the courage to look beyond their own nose will also have the courage to follow their own and original path in life. Everyone can follow. Doing something different to the mainstream, that requires courage. There is a reason for the German proverb ‘the world belongs to the brave’. There’s only one thing to consider on the topic of courage and that’s not to become too carefree. I’m wishing you a good week with a healthy dose of courage.

Courage

Children often have many good ideas. The adults then tell them that doesn’t work, that’s not how it’s done, that’s not allowed. What a shame, this way we influence our children’s thinking, we rob them of the courage to try new things and as adults, we are merely copies of the norm because we have lost every bit of originality. Dare to do something new, something different to every day, try a new recipe, get to know new people, learn a new hobby, travel to a new place, get acquainted with different disciplines, with other opinions, talk to outsiders, listen to them. Only those who have the courage to look beyond their own nose will also have the courage to follow their own and original path in life. Everyone can follow. Doing something different to the mainstream, that requires courage. There is a reason for the German proverb ‘the world belongs to the brave’. There’s only one thing to consider on the topic of courage and that’s not to become too carefree. I’m wishing you a good week with a healthy dose of courage.

Gertrud Müller

Neues Lernen

Können Sie sich noch an die Serie Wickie und die starken Männer erinnern? Wenn nicht, schauen Sie sich eine Wickie-Sendung an. Der kleine freche Wickie hatte immer gute Ideen und neue Lösungen, wenn die erwachsenen starken Männer in Not gerieten. Alle Schwierigkeiten konnten durch die guten Ideen von Wickie bewältigt werden.

In der Psychologie nennen wir das kreative Intelligenz. Leider wird diese kreative Intelligenz in der Wissenschaft und der Pädagogik wenig geschätzt und abgewertet. Kreative Köpfe werden gern “Spinner” genannt. Dabei sind es genau diese „Spinner“, die Flugzeuge, den Buchdruck, neue Wissenschaftsbereiche erfunden haben und neue Erdteile entdeckten. Wenn wir nicht stehen bleiben wollen, ist es wichtig, dass wir uns weiterentwickeln und die kreative Intelligenz üben. Wir entwickeln uns jedoch nur weiter, wenn wir uns Probleme anschauen und  stellen.  Je mehr wir Problemen aus dem Weg gehen, desto geringer ist die Chance, etwas Neues zu lernen und kreative Lösungen zu finden. Alles was wir nicht üben, verlernen wir. Wenn wir als Erwachsene nur bekannte Lösungen kopieren, so ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Erwachsenen ihre Kreativität verlieren. Und was können wir dagegen tun?

Lernen Sie Probleme und Fehler zu lieben. Jedes Problem und jeder Fehler zwingt uns dazu, eine Lösung zu suchen. Statt Ärger können Sie sich das nächste Mal fragen:  was mache ich jetzt am besten? Erzwingen Sie die Antwort nicht. Jedes Gehirn ist mit einer Suchfunktion ausgestattet, das wissen die meisten Menschen leider nicht. Probieren Sie es einfach aus. Wenn Sie das nächste Mal auf ein Problem treffen, bitten Sie ihr Gehirn, eine Lösung zu finden und lassen Sie sich Zeit, die Lösung wird ihnen einfallen. Wie bei Wickie kommen dann die Sterne und Geistesblitze. Das macht nicht unser Bewusstsein, da arbeitet auch das Unterbewusstsein. Jetzt brauchen wir nur noch den Mut, kreative Lösungen auszusprechen, zu prüfen und zu verwirklichen. Das ist das einfache Geheimnis jeder neuen Erfindung.

Viel Spaß beim Lernen und erfinden und eine schöne neue Woche !

Bitte schreiben Sie mir ihre Einfälle, ich helfe Ihnen gerne Neues zu verwirklichen.

Gertrud Müller

New Learning

Can you remember the TV series Vicky the Viking (A 1970s German-Austrian-Japanese animated TV series  for children about a young Viking boy)? If not, watch an episode. Young, cheeky Vicky always had good ideas and new solutions when the grown up, strong men got into trouble. Any difficulties can be overcome through Vicky’s clever ideas. Psychologists call this creative intelligence. Unfortunately, creative intelligence is not valued very highly in science and pedagogy. Creative people are often called nutters. But exactly these ‘nutters’ invented aeroplanes, the printing press and new academic fields, and discovered new continents. If we don’t want to stall, it is important to continually develop further and cultivate our creative intelligence.  We only develop further if we look at our problems and face our problems. Without problems, there are no solutions. The more we avoid problems, the lower are the chances to learn something new and to find creative solutions. We unlearn everything we do not practice. If, as adults, we only copy established solutions, it isn’t surprising that most adults lose their creativity. What can we do to counteract this? Learn to love your problems and mistakes. Every problem and every mistake forces us to look for a solution. Instead of getting angry, ask yourself next time: what can I do now? Don’t force an answer, allow your brain to find a solution. Just like a computer, every brain is equipped with a search function. Sadly, most people are not aware of this. Try it out! Next time you encounter a problem, ask your brain to find a solution, give it time and you’ll come up with a solution. Just like with Vicky the Viking, sudden inspiration will come. It’s not our conscious, it’s the subconscious at work here. Now we only need the courage to express and test our solutions and put them into practice. That is the simple secret of every new invention. Have fun learning and inventing! Please do send me your ideas, I’d be happy to help you put new things into practice.

New Learning

Can you remember the TV series Vicky the Viking (A 1970s German-Austrian-Japanese animated TV series  for children about a young Viking boy)? If not, watch an episode. Young, cheeky Vicky always had good ideas and new solutions when the grown up, strong men got into trouble. Any difficulties can be overcome through Vicky’s clever ideas. Psychologists call this creative intelligence. Unfortunately, creative intelligence is not valued very highly in science and pedagogy. Creative people are often called nutters. But exactly these ‘nutters’ invented aeroplanes, the printing press and new academic fields, and discovered new continents. If we don’t want to stall, it is important to continually develop further and cultivate our creative intelligence.  We only develop further if we look at our problems and face our problems. Without problems, there are no solutions. The more we avoid problems, the lower are the chances to learn something new and to find creative solutions. We unlearn everything we do not practice. If, as adults, we only copy established solutions, it isn’t surprising that most adults lose their creativity. What can we do to counteract this? Learn to love your problems and mistakes. Every problem and every mistake forces us to look for a solution. Instead of getting angry, ask yourself next time: what can I do now? Don’t force an answer, allow your brain to find a solution. Just like a computer, every brain is equipped with a search function. Sadly, most people are not aware of this. Try it out! Next time you encounter a problem, ask your brain to find a solution, give it time and you’ll come up with a solution. Just like with Vicky the Viking, sudden inspiration will come. It’s not our conscious, it’s the subconscious at work here. Now we only need the courage to express and test our solutions and put them into practice. That is the simple secret of every new invention. Have fun learning and inventing! Please do send me your ideas, I’d be happy to help you put new things into practice.

Gertrud Müller

Konsum und Kompetenz

Wir werden heute dazu verführt, ständig zu konsumieren. Hier das Überangebot im Supermarkt, da der gestreamte Film. Im Fernsehen wird der Mittwochs-, Donnerstags- und Freitagskrimi frei Haus geliefert. Reisen sollen ermöglichen, wenigstens kurz dem Alltag zu entfliehen. Wir lassen uns aus den Restaurants das Essen liefern. Das Geld liefert die Bank, die fremde Sprache der Google Übersetzer. Bei jedem Wehwehchen sollen Pillen ganz schnell helfen, nur ja nichts selbst machen und nichts aushalten.

So bequem und verführerisch das alles auf den ersten Blick erscheint, so schädlich ist dieser bequeme Lebensstil auf die Dauer. Wir verlieren immer mehr eigene Kompetenzen. Wenn wir uns bedienen lassen, verkümmern die Muskeln, wenn wir uns berieseln lassen, machen wir uns keine eigenen Gedanken. Schauen wir im Krimi auf die bösen Anderen, kümmern wir uns nicht mehr, was wir selbst besser machen könnten. Und wenn wir gegen jedes Wehwehchen Pillen schlucken, verlernen wir auf unseren Körper zu hören und verstehen nicht mehr was er braucht.

Banken, Gesellschaft, Medien, Politik und Konsumindustrie bestimmen immer mehr unser Leben, weil wir als Bürger bequem geworden sind und uns bedienen lassen. Wir müssen uns nicht wundern, wenn die Großen dadurch Macht über uns gewinnen. Allein ein bequemes Leben macht uns nicht stark und klug oder hält uns gesund. Vielleicht können wir das nächste Mal vorsichtiger sein, wenn uns verführerische Konsumprodukte angeboten werden und wir uns fragen: Brauche ich das wirklich? Was kann ich selbst tun, um einen guten Beitrag für meine Gesundheit und für eine gute Welt zu leisten? Ist der Apfel, den ich selbst ernten kann, nicht besser als mancher Schokoriegel aus dem Supermarkt? Ist das Essen, das wir selbst kochen, nicht ein schöneres Erlebnis als sich alles liefern zu lassen? Erfüllt mich nicht etwas, das ich selbst hergestellt oder repariert habe, mit größerer Freude als das, was mir fix und fertig gebracht wird?

Und es gibt noch einen anderen Grund, nicht allzu abhängig vom Konsum zu werden. Wir haben alle keine Garantie, dass diese Luxuszeiten immer und ewig so bleiben. Und was machen die Menschen dann, wenn sie verlernt haben, sich selbst zu helfen? Es ist sinnvoll, eigene Kompetenzen und Fähigkeiten zu erwerben und zu erhalten. Nur dadurch sind und bleiben wir selbstständig, lebenstüchtig und überlebensfähig auch dann, wenn sich so manche Umstände ändern.

Viel Freude beim Trainieren und Erlernen der eigenen Kompetenzen und Fertigkeiten und eine gute neue Woche.

Gertrud Müller

Consumption and competence

These days, we are constantly tempted to consume. The excessive supply in the supermarket, the streamed film, Wednesday’s, Thursday ‘s and Friday ‘s TV detective programmes are being delivered straight to the home. Travelling is meant to provide at least a short respite from the boring day to day life. We are being waited on in restaurants and by delivery services. Money is provided by the bank, the foreign language by Google translate. Pills are relied on to help for every minor ailment, let’s not do anything ourselves or tolerate anything.  As convenient and tempting all this seems at first glance, this comfortable lifestyle is damaging in the long run. We lose more and more of our own skills. When we are being waited on, our muscles waste away, when we are absorbed by the TV, we are not thinking for ourselves, when we see the baddies in TV detective programmes, we are no longer caring about what we could to better ourselves. When we take medication for every minor ailment, we forget how to listen to our own body, we no longer know what it needs. Banks, society, media, politics and consumer industries determine our lives more and more because we have become too comfortable as citizens and let others do everything for us. A comfortable life is not a life that makes us strong and wise or keeps us healthy. Maybe next time we can be more careful when tempting products are offered to us and ask ourselves: do I really need this? What can I do myself to contribute to my health and a good world? Is the apple I can harvest myself not better than some chocolate bar from the supermarket. Is the food we cook ourselves not a nicer experience than having everything delivered? Does something I made or fixed myself not bring greater joy than the things that are being delivered perfectly? These is also another reason not to get too hooked on consumption. We all have no guarantee that the times of luxury will always stay as they are. What will people do if they have forgotten how to help themselves? It makes sense to acquire and retain own skills and competencies. Only through this we become and remain independent, are able to cope with life and can stay alive, even if some circumstances change.

I’m wishing you much joy in learning and practicing your own skills and competencies. Have a good week!

Consumption and competence

These days, we are constantly tempted to consume. The excessive supply in the supermarket, the streamed film, Wednesday’s, Thursday ‘s and Friday ‘s TV detective programmes are being delivered straight to the home. Travelling is meant to provide at least a short respite from the boring day to day life. We are being waited on in restaurants and by delivery services. Money is provided by the bank, the foreign language by Google translate. Pills are relied on to help for every minor ailment, let’s not do anything ourselves or tolerate anything.  As convenient and tempting all this seems at first glance, this comfortable lifestyle is damaging in the long run. We lose more and more of our own skills. When we are being waited on, our muscles waste away, when we are absorbed by the TV, we are not thinking for ourselves, when we see the baddies in TV detective programmes, we are no longer caring about what we could to better ourselves. When we take medication for every minor ailment, we forget how to listen to our own body, we no longer know what it needs. Banks, society, media, politics and consumer industries determine our lives more and more because we have become too comfortable as citizens and let others do everything for us. A comfortable life is not a life that makes us strong and wise or keeps us healthy. Maybe next time we can be more careful when tempting products are offered to us and ask ourselves: do I really need this? What can I do myself to contribute to my health and a good world? Is the apple I can harvest myself not better than some chocolate bar from the supermarket. Is the food we cook ourselves not a nicer experience than having everything delivered? Does something I made or fixed myself not bring greater joy than the things that are being delivered perfectly? These is also another reason not to get too hooked on consumption. We all have no guarantee that the times of luxury will always stay as they are. What will people do if they have forgotten how to help themselves? It makes sense to acquire and retain own skills and competencies. Only through this we become and remain independent, are able to cope with life and can stay alive, even if some circumstances change.

I’m wishing you much joy in learning and practicing your own skills and competencies. Have a good week!

Gertrud Müller