Derzeit scheint in Politik und Wirtschaft immer mehr das Gesetz der Stärkeren, der Mächtigeren und der Unmoralischeren zu gelten. Frauen, Minderjährige, Kinder können als Lustobjekte gekauft und verkauft werden. Für Kinderarbeit oder als Soldaten werden Kinder zu einem Hungerlohn rekrutiert. Menschen werden gekauft und in Besitz genommen, wie Ölfelder, Infrastruktur und ganze Länder. Alles was Geld, Lust, Macht und Prestige bringt wird vertickt und gedealt: Uhren, Autos, Aktien, Luxus, Menschen, Energien, Länder…
Natürlich ist es unser menschliches Recht gesund und in Wohlstand zu leben, jedoch nicht auf Kosten der Anderen!
Während Dealer für Drogen und Waffen, Pädokrimminelle und Wirtschaftskriminelle früher als Verbrecher galten, werden sie heute hoffähig und gesellschaftswürdig: sie erhöhen das BIP, verbessern die Wirtschaftskraft und die Börsenkurse. Indirekt fördern sie damit im Dienste der Geheimdienste, Militärs und der Reichsten und Mächtigsten eine unmoralische Wende und öffnen die Tore für neue Gräuel und Kriege. Es entsteht keine neue Weltordnung, sondern eine neue Weltunordnung.
Nicht mehr der gutmütige, intelligente, fleißige, kooperative, integrere, sparsame Mensch gilt als angesehen, vielmehr werden heute superreiche, unverschämte, verlogene, betrügerische, machtgierige und übergriffige Menschen gehypt und verehrt. Solche Menschen kommen trotz schwerster Verbrechen nicht ins Gefängnis, werden von Lobbygruppen geschützt, von Religionen und Kirchen wird ihnen vergeben, von der Justiz bleiben sie verschont, sie sind zu einflussreich um verfolgt zu werden und zu mächtig um zu scheitern (too big to fail). Andere werden erst nach der Verjährung angeklagt, durch Immunität geschützt oder es erscheinen plötzlich andere juristische Schlupflöcher, durch die eine Verurteilung nicht möglich ist.
Solche Zustände spitzen sich wie die Geschichte zeigt solange zu bis ganze Länder und Imperien untergehen.
Was können wir als einzelne Bürger tun?
1.Neutral und ruhig bleiben, nach dem Motto: Ich schütze mich, lasse mich nicht vereinnahmen, unterdrücken, aufwiegeln oder in Lager spalten!
2.Freundliche und faire Geschäfte machen, sich weder übervorteilen lassen, noch andere übervorteilen.
3.Eine gesunde Arbeit leisten, die weder anderen Menschen noch Tieren oder der Natur schadet
4.Kooperative Beziehungen, Interaktionen ermöglichen und Netzwerke der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung aufbauen.
5.Daran glauben, dass es das Leben gut mit uns meint. In der Gewissheit leben, dass die Natur Ausbeutung und parasitäre Strukturen nicht unterstützt und sogar auslöscht. Sowohl der Parasit als auch der Wirt schwächen sich mit der Zeit gegenseitig immer mehr, werden krank und sterben. Das gilt auch für toxische und ausbeuterische Systeme und Beziehungen. Wir sind daher von der Natur geschützt, wenn wir nicht mitmachen, bei den diversen Formen der Ausbeutung. Wir können diese Mechanismen immer wieder beobachten. und wir können beobachten, dass Menschen geschützter sind, wenn sie sich gegenseitig helfen, miteinander teilen und von einander lernen. Menschen, die sich gegeneinander stellen, gegeneinander kämpfen, sich in Parteien oder Kampftruppen gegeneinander organisieren, werden eher Bedrohungen erleiden und Gefahren erleben.
6.Erkenne: Jeder entscheidet selbst wie er/sie die Welt sieht. Lasse anderen ihre Entscheidungen und Erfahrungen machen. Folge keinen Parolen, Moden, erkenne Bedrohung, Manipulation und folge der eigenen Intuition.
In diesem Sinne bleiben wir ehrlich, mutig und fair und lassen uns nicht unterkriegen von Menschen die anderen schaden wollen. Je mehr Menschen gut für sich selbst sorgen können und eine gutmütige, intelligente, fleißige, kooperative, integere, fröhliche und sparsame Lebensweise und werschätzende Beziehungen pflegen, desto eher werden sich wieder gesunde Formen des Zusammenlebens entwickeln.
Treiben wir die Gespenster der menschlichen Dunkelheit und Kälte aus, wie es bayrische Gemeinden mit den Perchten tun und freuen uns auf die Farben, den Gesang der Vögel und die Wärme des Frühlings, der jetzt bald wieder kommen wird.
Viele herzliche Grüße
Gertrud Müller
Danke an Bergheimatfilm Foto von Daniel Stuhlpfarrer veröffentlicht auf Pixabay






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