Neues Lernen

Können Sie sich noch an die Serie Wickie und die starken Männer erinnern? Wenn nicht, schauen Sie sich eine Wickie-Sendung an. Der kleine freche Wickie hatte immer gute Ideen und neue Lösungen, wenn die erwachsenen starken Männer in Not gerieten. Alle Schwierigkeiten konnten durch die guten Ideen von Wickie bewältigt werden.

In der Psychologie nennen wir das kreative Intelligenz. Leider wird diese kreative Intelligenz in der Wissenschaft und der Pädagogik wenig geschätzt und abgewertet. Kreative Köpfe werden gern “Spinner” genannt. Dabei sind es genau diese „Spinner“, die Flugzeuge, den Buchdruck, neue Wissenschaftsbereiche erfunden haben und neue Erdteile entdeckten. Wenn wir nicht stehen bleiben wollen, ist es wichtig, dass wir uns weiterentwickeln und die kreative Intelligenz üben. Wir entwickeln uns jedoch nur weiter, wenn wir uns Probleme anschauen und  stellen.  Je mehr wir Problemen aus dem Weg gehen, desto geringer ist die Chance, etwas Neues zu lernen und kreative Lösungen zu finden. Alles was wir nicht üben, verlernen wir. Wenn wir als Erwachsene nur bekannte Lösungen kopieren, so ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Erwachsenen ihre Kreativität verlieren. Und was können wir dagegen tun?

Lernen Sie Probleme und Fehler zu lieben. Jedes Problem und jeder Fehler zwingt uns dazu, eine Lösung zu suchen. Statt Ärger können Sie sich das nächste Mal fragen:  was mache ich jetzt am besten? Erzwingen Sie die Antwort nicht. Jedes Gehirn ist mit einer Suchfunktion ausgestattet, das wissen die meisten Menschen leider nicht. Probieren Sie es einfach aus. Wenn Sie das nächste Mal auf ein Problem treffen, bitten Sie ihr Gehirn, eine Lösung zu finden und lassen Sie sich Zeit, die Lösung wird ihnen einfallen. Wie bei Wickie kommen dann die Sterne und Geistesblitze. Das macht nicht unser Bewusstsein, da arbeitet auch das Unterbewusstsein. Jetzt brauchen wir nur noch den Mut, kreative Lösungen auszusprechen, zu prüfen und zu verwirklichen. Das ist das einfache Geheimnis jeder neuen Erfindung.

Viel Spaß beim Lernen und erfinden und eine schöne neue Woche !

Bitte schreiben Sie mir ihre Einfälle, ich helfe Ihnen gerne Neues zu verwirklichen.

Gertrud Müller

New Learning

Can you remember the TV series Vicky the Viking (A 1970s German-Austrian-Japanese animated TV series  for children about a young Viking boy)? If not, watch an episode. Young, cheeky Vicky always had good ideas and new solutions when the grown up, strong men got into trouble. Any difficulties can be overcome through Vicky’s clever ideas. Psychologists call this creative intelligence. Unfortunately, creative intelligence is not valued very highly in science and pedagogy. Creative people are often called nutters. But exactly these ‘nutters’ invented aeroplanes, the printing press and new academic fields, and discovered new continents. If we don’t want to stall, it is important to continually develop further and cultivate our creative intelligence.  We only develop further if we look at our problems and face our problems. Without problems, there are no solutions. The more we avoid problems, the lower are the chances to learn something new and to find creative solutions. We unlearn everything we do not practice. If, as adults, we only copy established solutions, it isn’t surprising that most adults lose their creativity. What can we do to counteract this? Learn to love your problems and mistakes. Every problem and every mistake forces us to look for a solution. Instead of getting angry, ask yourself next time: what can I do now? Don’t force an answer, allow your brain to find a solution. Just like a computer, every brain is equipped with a search function. Sadly, most people are not aware of this. Try it out! Next time you encounter a problem, ask your brain to find a solution, give it time and you’ll come up with a solution. Just like with Vicky the Viking, sudden inspiration will come. It’s not our conscious, it’s the subconscious at work here. Now we only need the courage to express and test our solutions and put them into practice. That is the simple secret of every new invention. Have fun learning and inventing! Please do send me your ideas, I’d be happy to help you put new things into practice.

New Learning

Can you remember the TV series Vicky the Viking (A 1970s German-Austrian-Japanese animated TV series  for children about a young Viking boy)? If not, watch an episode. Young, cheeky Vicky always had good ideas and new solutions when the grown up, strong men got into trouble. Any difficulties can be overcome through Vicky’s clever ideas. Psychologists call this creative intelligence. Unfortunately, creative intelligence is not valued very highly in science and pedagogy. Creative people are often called nutters. But exactly these ‘nutters’ invented aeroplanes, the printing press and new academic fields, and discovered new continents. If we don’t want to stall, it is important to continually develop further and cultivate our creative intelligence.  We only develop further if we look at our problems and face our problems. Without problems, there are no solutions. The more we avoid problems, the lower are the chances to learn something new and to find creative solutions. We unlearn everything we do not practice. If, as adults, we only copy established solutions, it isn’t surprising that most adults lose their creativity. What can we do to counteract this? Learn to love your problems and mistakes. Every problem and every mistake forces us to look for a solution. Instead of getting angry, ask yourself next time: what can I do now? Don’t force an answer, allow your brain to find a solution. Just like a computer, every brain is equipped with a search function. Sadly, most people are not aware of this. Try it out! Next time you encounter a problem, ask your brain to find a solution, give it time and you’ll come up with a solution. Just like with Vicky the Viking, sudden inspiration will come. It’s not our conscious, it’s the subconscious at work here. Now we only need the courage to express and test our solutions and put them into practice. That is the simple secret of every new invention. Have fun learning and inventing! Please do send me your ideas, I’d be happy to help you put new things into practice.

Gertrud Müller

Konsum und Kompetenz

Wir werden heute dazu verführt, ständig zu konsumieren. Hier das Überangebot im Supermarkt, da der gestreamte Film. Im Fernsehen wird der Mittwochs-, Donnerstags- und Freitagskrimi frei Haus geliefert. Reisen sollen ermöglichen, wenigstens kurz dem Alltag zu entfliehen. Wir lassen uns aus den Restaurants das Essen liefern. Das Geld liefert die Bank, die fremde Sprache der Google Übersetzer. Bei jedem Wehwehchen sollen Pillen ganz schnell helfen, nur ja nichts selbst machen und nichts aushalten.

So bequem und verführerisch das alles auf den ersten Blick erscheint, so schädlich ist dieser bequeme Lebensstil auf die Dauer. Wir verlieren immer mehr eigene Kompetenzen. Wenn wir uns bedienen lassen, verkümmern die Muskeln, wenn wir uns berieseln lassen, machen wir uns keine eigenen Gedanken. Schauen wir im Krimi auf die bösen Anderen, kümmern wir uns nicht mehr, was wir selbst besser machen könnten. Und wenn wir gegen jedes Wehwehchen Pillen schlucken, verlernen wir auf unseren Körper zu hören und verstehen nicht mehr was er braucht.

Banken, Gesellschaft, Medien, Politik und Konsumindustrie bestimmen immer mehr unser Leben, weil wir als Bürger bequem geworden sind und uns bedienen lassen. Wir müssen uns nicht wundern, wenn die Großen dadurch Macht über uns gewinnen. Allein ein bequemes Leben macht uns nicht stark und klug oder hält uns gesund. Vielleicht können wir das nächste Mal vorsichtiger sein, wenn uns verführerische Konsumprodukte angeboten werden und wir uns fragen: Brauche ich das wirklich? Was kann ich selbst tun, um einen guten Beitrag für meine Gesundheit und für eine gute Welt zu leisten? Ist der Apfel, den ich selbst ernten kann, nicht besser als mancher Schokoriegel aus dem Supermarkt? Ist das Essen, das wir selbst kochen, nicht ein schöneres Erlebnis als sich alles liefern zu lassen? Erfüllt mich nicht etwas, das ich selbst hergestellt oder repariert habe, mit größerer Freude als das, was mir fix und fertig gebracht wird?

Und es gibt noch einen anderen Grund, nicht allzu abhängig vom Konsum zu werden. Wir haben alle keine Garantie, dass diese Luxuszeiten immer und ewig so bleiben. Und was machen die Menschen dann, wenn sie verlernt haben, sich selbst zu helfen? Es ist sinnvoll, eigene Kompetenzen und Fähigkeiten zu erwerben und zu erhalten. Nur dadurch sind und bleiben wir selbstständig, lebenstüchtig und überlebensfähig auch dann, wenn sich so manche Umstände ändern.

Viel Freude beim Trainieren und Erlernen der eigenen Kompetenzen und Fertigkeiten und eine gute neue Woche.

Gertrud Müller

Consumption and competence

These days, we are constantly tempted to consume. The excessive supply in the supermarket, the streamed film, Wednesday’s, Thursday ‘s and Friday ‘s TV detective programmes are being delivered straight to the home. Travelling is meant to provide at least a short respite from the boring day to day life. We are being waited on in restaurants and by delivery services. Money is provided by the bank, the foreign language by Google translate. Pills are relied on to help for every minor ailment, let’s not do anything ourselves or tolerate anything.  As convenient and tempting all this seems at first glance, this comfortable lifestyle is damaging in the long run. We lose more and more of our own skills. When we are being waited on, our muscles waste away, when we are absorbed by the TV, we are not thinking for ourselves, when we see the baddies in TV detective programmes, we are no longer caring about what we could to better ourselves. When we take medication for every minor ailment, we forget how to listen to our own body, we no longer know what it needs. Banks, society, media, politics and consumer industries determine our lives more and more because we have become too comfortable as citizens and let others do everything for us. A comfortable life is not a life that makes us strong and wise or keeps us healthy. Maybe next time we can be more careful when tempting products are offered to us and ask ourselves: do I really need this? What can I do myself to contribute to my health and a good world? Is the apple I can harvest myself not better than some chocolate bar from the supermarket. Is the food we cook ourselves not a nicer experience than having everything delivered? Does something I made or fixed myself not bring greater joy than the things that are being delivered perfectly? These is also another reason not to get too hooked on consumption. We all have no guarantee that the times of luxury will always stay as they are. What will people do if they have forgotten how to help themselves? It makes sense to acquire and retain own skills and competencies. Only through this we become and remain independent, are able to cope with life and can stay alive, even if some circumstances change.

I’m wishing you much joy in learning and practicing your own skills and competencies. Have a good week!

Consumption and competence

These days, we are constantly tempted to consume. The excessive supply in the supermarket, the streamed film, Wednesday’s, Thursday ‘s and Friday ‘s TV detective programmes are being delivered straight to the home. Travelling is meant to provide at least a short respite from the boring day to day life. We are being waited on in restaurants and by delivery services. Money is provided by the bank, the foreign language by Google translate. Pills are relied on to help for every minor ailment, let’s not do anything ourselves or tolerate anything.  As convenient and tempting all this seems at first glance, this comfortable lifestyle is damaging in the long run. We lose more and more of our own skills. When we are being waited on, our muscles waste away, when we are absorbed by the TV, we are not thinking for ourselves, when we see the baddies in TV detective programmes, we are no longer caring about what we could to better ourselves. When we take medication for every minor ailment, we forget how to listen to our own body, we no longer know what it needs. Banks, society, media, politics and consumer industries determine our lives more and more because we have become too comfortable as citizens and let others do everything for us. A comfortable life is not a life that makes us strong and wise or keeps us healthy. Maybe next time we can be more careful when tempting products are offered to us and ask ourselves: do I really need this? What can I do myself to contribute to my health and a good world? Is the apple I can harvest myself not better than some chocolate bar from the supermarket. Is the food we cook ourselves not a nicer experience than having everything delivered? Does something I made or fixed myself not bring greater joy than the things that are being delivered perfectly? These is also another reason not to get too hooked on consumption. We all have no guarantee that the times of luxury will always stay as they are. What will people do if they have forgotten how to help themselves? It makes sense to acquire and retain own skills and competencies. Only through this we become and remain independent, are able to cope with life and can stay alive, even if some circumstances change.

I’m wishing you much joy in learning and practicing your own skills and competencies. Have a good week!

Gertrud Müller

Die Kunst des Zauberns,

Viele Menschen glauben sie könnten nicht zaubern. Dabei zaubern wir täglich, erkennen es bloß nicht. Hören Sie mal gut zu wie verzaubert wir leben. Wir sagen im Alltag: „was hast zu für ein wunderbares Essen gezaubert“ „du siehst heute bezaubernd aus“ „was ist das für eine zauberhafte Musik“ „du hast mich verzaubert“…

Zaubern ist nichts anderes, als einen Zustand zu verändern. Wir stellen etwas her, wandeln etwas um, erfinden etwas Neues, schreiben neue Texte, entwerfen neue Ideen.

Max Weber schrieb 1920 in seinem berühmten Werk „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“, dass durch die Entwicklung nach der Aufklärung, die Welt entzaubert wurde. Alles wurde Menschen möglich, alles war denkbar und machbar, rational begründbar. Alles Wunderbare und alle Magie mussten dem rationalen und beweisbaren Denken weichen. Was für eine herzlose Wellt haben sich die Menschen damit gezaubert, ohne es zu wissen?

Vielleicht können wir die Welt ja wieder in eine wunderbare Welt verzaubern, durch all das Wunderbare, das wir entdecken und erleben dürfen, durch wunderbare Töne, die wir hören, die schönen Bilder, die wir sehen, Düfte, die wir riechen und Genüsse, die wir schmecken, durch Neues, das wir erfinden…

Trauen wir uns wieder das eigene Leben zu verzaubern. Der Zauber ist der Stoff aus dem die Märchen sind.

Eine zauberhafte neue Woche

Gertrud Müller

The art of magic

Many people believe they cannot do magic. However, we do magic every day, we just don’t notice it. Listen carefully to our magical lives. We say ‘you’ve magicked up a nice meal’, ‘you’ve put a spell on me’, ‘you look charming’, ‘what enchanting music’. Performing magic is no different to changing a situation. We produce something, transform something, invent something new, write new texts, develop new ideas. In 1920, Max Weber wrote in his famous work ‘The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism’ that the world was disenchanted following the Enlightenment. Everything became possible, everything was imaginable and doable, could be explained rationally. Everything wonder-ful and magical had to give way to rational and provable thinking. What a heartless world people have conjured up without knowing.

Maybe we can do magic and transform the world into a wonderful world again through our wonderful experiences that we may discover and encounter,  through wonderful sounds that we hear, through beautiful images that we see and treats that we taste, through new things we invent, …

Let’s dare to enchant our own lives again. Magic is what fairytales are made of. Maybe one day we’ll say there was a time when people couldn’t see miracles and magic any more, a time when people fought about who was right, when people waged wars and treated each other badly. Fairytale heroes manage to overcome situations that aren’t satisfactory.

Have a magical new week.

Gertrud Müller

The art of magic

Many people believe they cannot do magic. However, we do magic every day, we just don’t notice it. Listen carefully to our magical lives. We say ‘you’ve magicked up a nice meal’, ‘you’ve put a spell on me’, ‘you look charming’, ‘what enchanting music’. Performing magic is no different to changing a situation. We produce something, transform something, invent something new, write new texts, develop new ideas. In 1920, Max Weber wrote in his famous work ‘The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism’ that the world was disenchanted following the Enlightenment. Everything became possible, everything was imaginable and doable, could be explained rationally. Everything wonder-ful and magical had to give way to rational and provable thinking. What a heartless world people have conjured up without knowing.

Maybe we can do magic and transform the world into a wonderful world again through our wonderful experiences that we may discover and encounter,  through wonderful sounds that we hear, through beautiful images that we see and treats that we taste, through new things we invent, …

Let’s dare to enchant our own lives again. Magic is what fairytales are made of. Maybe one day we’ll say there was a time when people couldn’t see miracles and magic any more, a time when people fought about who was right, when people waged wars and treated each other badly. Fairytale heroes manage to overcome situations that aren’t satisfactory.

Have a magical new week.

Gertrud Müller

Wunder sehen lernen

Es gibt viele Menschen, die nicht an Wunder glauben.  Und eigentlich sind diese Menschen zu bedauern, denn sie werden kaum Wunder erleben, weil sie Wunder nicht sehen können.

Nehmen wir das Wunder des Schmetterlings, der aus der Raupe schlüpft. Ein Mensch, der nicht an Wunder glaubt, wird naturwissenschaftlich belegen, warum eine Raupe zu einem Schmetterling wird. Warum wird dann ein Regenwurm kein Schmetterling? Es ist ein Wunder, dass jedes Lebewesen aus einer einzelnen Zelle entsteht und doch wird aus jedem ein anderes Wesen. Es ist ein Wunder, dass wir immer ähnlich bleiben als Mensch, obwohl wir zuerst kleine Babys sind, später Erwachsene und dann alte Menschen, es ist ein Wunder, dass sich das überall gleicht, obwohl die Menschen in den unterschiedlichen Regionen ganz anderen Bedingungen ausgesetzt sind. Es ist ein Wunder, wenn ein Kind geboren wird, eine Pflanze aus dem Samenkorn kommt, ein Küken auf dem Ei schlüpft oder wenn ein sehr kranker Mensch wieder gesund wird, ein gewalttätiger Mensch sich zu einer friedlichen Person entwickelt.

Menschen, die an Wunder glauben, werden wesentlich mehr Wunder erleben. Sie können ein wundervolles Leben führen. Menschen, die nicht an Wunder glauben, werden die Welt und ihr Leben viel häufiger als unvollkommen und verbesserungswürdig empfinden.

Es lohnt sich an Wunder zu glauben, es gibt eine sichere und nachweisbare Wirkung, wenn Menschen an Wunder glauben, verbessert sich das eigene Lebensgefühl!

In diesem pfingstlichen Sinn, lernen wir wieder Wunder zu sehen, dann werden sie geschehen.

Eine wundervolle neue Woche

Gertrud Müller

Learning to see miracles

There are many people who don’t believe in miracles and since they cannot believe in miracles themselves, they also need to convince others that miracles don’t exist. These people are rather poor since they will hardly experience miracles because they can’t see them. Take the miracle of a butterfly developing from a caterpillar. A person who does not believe in miracles will scientifically prove why a caterpillar develops into a butterfly. Why then does an earth worm not turn into a butterfly? It’s a miracle that every living thing develops from one single cell and yet they all turn into different creatures. It’s a miracle that we remain similar as a person even though we are babies at first, later adults, then old people. It’s a miracle that this process is the same everywhere even though people in different regions are exposed to completely different conditions. It’s a miracle when a child is born, a plant grows from a seed, a chick hatches or when a very ill person recovers, a violent person develops into a peaceful person.

People who believe in miracles will experience more miracles, they can live a wonder-ful life. People who don’t believe in miracles will see the world more often as imperfect and in need of improvement. It pays to believe in miracles, there is a definitive and proven effect when people believe in miracles: it improves their attitude towards life!

In this Pentacost-spirit, let us learn to see miracles and they will happen.

Have a wonder-ful new week

 

Learning to see miracles

There are many people who don’t believe in miracles and since they cannot believe in miracles themselves, they also need to convince others that miracles don’t exist. These people are rather poor since they will hardly experience miracles because they can’t see them. Take the miracle of a butterfly developing from a caterpillar. A person who does not believe in miracles will scientifically prove why a caterpillar develops into a butterfly. Why then does an earth worm not turn into a butterfly? It’s a miracle that every living thing develops from one single cell and yet they all turn into different creatures. It’s a miracle that we remain similar as a person even though we are babies at first, later adults, then old people. It’s a miracle that this process is the same everywhere even though people in different regions are exposed to completely different conditions. It’s a miracle when a child is born, a plant grows from a seed, a chick hatches or when a very ill person recovers, a violent person develops into a peaceful person.

People who believe in miracles will experience more miracles, they can live a wonder-ful life. People who don’t believe in miracles will see the world more often as imperfect and in need of improvement. It pays to believe in miracles, there is a definitive and proven effect when people believe in miracles: it improves their attitude towards life!

In this Pentecost-spirit, learn to see miracles and they will happen.

Have a wonder-ful new week

Gertrud Müller

Politik im Kleinen

Es gibt Menschen, die schauen auf das Große, auf die Länder und Regionen, die Regierungschefs und die Meinungsführer. Viele legen die eigene Meinung, das eigene Handeln ab und stimmen dem Großen und den Meinungsführern zu. Die Wahlen in Demokratien funktionieren nach diesem Prinzip. Der Einzelne hat kaum etwas zu sagen, er kann alle vier Jahre eine Wahl für eine der Großen abgeben und wird dann geleitet. Es gibt einige Menschen, die sind dankbar für diese „Führung“ und es gibt andere, die hätten gern mehr eigene Entscheidungsrechte.

Es gibt auch Menschen die tiefer nachdenken und beobachten. Sie sehen, alles Große wächst aus dem Kleinen. Diese wertvollen Menschen werden selten wirklich berühmt und leisten dennoch das meiste, sie sind das Fundament der Staaten und der Politik; sie ehren das Kleine. Das kleine Kind, den kleinen Pflanzensprössling, den kleinen Samen, die kleine Idee, den Funken Liebe. Diese Menschen kennen das Geheimnis des Wachstums, die Magie der Entwicklung und das Potential des Wunders. Vermutlich leben auf unserer Erde mehr Menschen, die das Große sehen und nur wenige, die das kleine Leben und ihre Potentiale erkennen.

Wenn wir wollen, dass auf dieser Welt Wunder geschehen, dann ist es hilfreich nicht auf die Großen zu schauen, sondern auf die vielen guten Worte, auf die kleinen Blumen die im Schatten der großen Bäume wachsen, auf die vielen kleinen guten Taten, die in großen Ländern getan werden. Genau diese vielen kleinen guten Taten und guten Worte sind die Basis jeder guten Politik, nicht die großen Anführer, die glauben zu wissen was die Menschen brauchen und sich dabei sehr irren können. Wenn Sie sich politisch engagieren wollen, dann versuchen Sie es in der kleinen Politik des Alltags, in der Wertschätzung, in den guten Taten, in der versöhnlichen Sprache, jeden Tag, an jedem Ort.

Was meinen Sie, wie wunderbar die Welt von Morgen aussehen wird, wenn sich immer mehr Menschen gegenseitig motivieren, gute Taten und gute Worte zu üben?

Eine schöne neue Woche

Gertrud Müller

Small scale politics

There are people who pay attention to the big things, to countries and regions, to government leaders and opinion leaders. Many discard their own opinions, their own actions and instead agree with the main consensus and the opinion leaders or they reject opinion leaders. Elections in democracies work according to this principle. The individual has hardly any say, can give their vote to one of the big-wigs every four years and is then being led. There are some who are grateful for this ‘leadership’, there are others who would like to have more rights to make their own decisions.

There are also people who think and observe more deeply. They see that all the big things grow from little things. These precious people rarely become famous, yet they achieve the most, they are the foundations of state and politics, they cherish the little things, the young child, the small seedling, the small seed, the little idea, the spark of love. These people know the secret of growth, the magic of development and the potential of a miracle. Presumably, there are more people on our Earth who see the big things and fewer who recognise small scale living and their potential.

If we want miracles to happen in this world, it is helpful not to concentrate on the big things, but to see the many good words, the small flowers growing in the shadow of big trees, the many small good deeds being done in big countries. It is these many small good deeds and good words which are the basis of good politics, not the big leaders who claim to know what people need and who, like every human being, can be very wrong.

If you want to be politically engaged, try the small scale politics of the everyday, try appreciation, good deeds, conciliatory language, every day, everywhere.

Imagine how wonderful the world of tomorrow will be when more and more people motivate each other to practice good deeds and good words.

Have a nice week!

Gertrud Müller

 

Small scale politics

There are people who pay attention to the big things, to countries and regions, to government leaders and opinion leaders. Many discard their own opinions, their own actions and instead agree with the main consensus and the opinion leaders or they reject opinion leaders. Elections in democracies work according to this principle. The individual has hardly any say, can give their vote to one of the big-wigs every four years and is then being led. There are some who are grateful for this ‘leadership’, there are others who would like to have more rights to make their own decisions.

There are also people who think and observe more deeply. They see that all the big things grow from little things. These precious people rarely become famous, yet they achieve the most, they are the foundations of state and politics, they cherish the little things, the young child, the small seedling, the small seed, the little idea, the spark of love. These people know the secret of growth, the magic of development and the potential of a miracle. Presumably, there are more people on our Earth who see the big things and fewer who recognise small scale living and their potential.

If we want miracles to happen in this world, it is helpful not to concentrate on the big things, but to see the many good words, the small flowers growing in the shadow of big trees, the many small good deeds being done in big countries. It is these many small good deeds and good words which are the basis of good politics, not the big leaders who claim to know what people need and who, like every human being, can be very wrong.

If you want to be politically engaged, try the small scale politics of the everyday, try appreciation, good deeds, conciliatory language, every day, everywhere.

Imagine how wonderful the world of tomorrow will be when more and more people motivate each other to practice good deeds and good words.

Have a nice week!

Gertrud Müller