Lavendelfelder

Der Lavendel ist eine wunderbare Heilpflanze, sie wirkt ausgleichend und beruhigend, angstlindernd und löst Unruhezustände auf. Ich erinnere mich so gern an den wunderbaren Duft und das atemberaubende Lila der unglaublich schönen Lavendelfelder, die ich erleben durfte. Es ist wichtig solche Momente des Wohlfühlens zu konservieren, wie Menschen früher Obst und Gemüse in Weckgläser für den Winter konservierten. Wir können auch die schönen Augenblicke konservieren, wieder und wieder erleben und uns viele Male daran erfreuen. Manchmal mache ich mir im Winter ein Lavendelbad. Wenn ich im warmen Wasser liege und den Duft des Lavendels erleben darf, fühle ich wie damals mitten im Lavendelfeld: Ich schließe die Augen und bin umgeben von meinen Erinnerungen, von der Weite und Fülle dieser wunderschönen Lavendelpflanzen, die Bienen summen, tanzen von Lavendelblüte zu Lavendelblüte, sie werden nicht satt am Nektar der Blüten, suchen immer neue Blüten, die Sonne scheint und der Himmel strahlt in tiefem Blau, dann kommt ein Schmetterling vorbei, verzaubert das Farbenspiel mit Leichtigkeit, graziler Bewegung und seinem zarten gelben Flügeln…
Kälte, Dunkelheit und Farblosigkeit von Herbst und Winter verlieren ihre Macht wenn wir uns immer wieder Momente des Lichts und des Sommers hereinholen.
Eine schöne neue Woche und viel Freude beim Wiedererleben von schönen Erinnerungen

Gertrud Müller

Lavender fields

Lavender is a wonderful medicinal plant, it balances and calms, reduces anxiety and resolves restlessness. I think back very fondly to the wonderful smell and the breathtaking purple of the lavender fields I have been blessed to experience. It is important to conserve these moments of wellbeing in the same way people in the past used to conserve fruit and vegetables for the winter. We can conserve beautiful moments in the same way, relive them over and over and enjoy them many times. Sometimes, I run a lavender bath during the winter. When I’m in the warm water and experience the scent of lavender, I again feel like I did in the middle of a lavender field: I close my eyes and am surrounded by memories of the vastness of these wonderful lavender plants, the bees humming, dancing from lavender blossom to lavender blossom, looking for ever more blossoms, the sun is shining and the sky is a deep blue, a butterfly comes past and enchants the play of colours with easy, grace and tender yellow wings… The cold, dark and colourlessness of autumn and winter lose their might when we bring in moments of light and summer every now and again.

Have a good new week and lots of joy when re-living good memories.

 

Oasen des Wohlfühlens

Wie geht‘s Ihnen? Das fragen Menschen häufig, eher als Floskel, als aus echtem Interesse. Der Andere antwortet refexartig gut und geht weiter, selbst wenn es ihm nicht gut geht. Ist ja nichts besonderes, meinen Sie? Machen ja alle so. Mit dieser kleinen Szene beginnen wir damit unehrlich zueinander zu sein, das fühlt sich vielleicht vertraut an, weil es alle so machen, echtes Wohlfühlen wird dabei nicht erlebt. In einer Oase des Wohlfühlens begegnen sich die Menschen mit ehrlichem Interesse, es ist dem einen nicht egal wie es dem anderen geht. In Oasen des Wohlfühlens vertrauen sich Menschen gegenseitig, zeigen ehrliches Interesse und sagen sich gegenseitig wie sie sich fühlen, was sie in ihrem Innersten bewegt. Menschen, die Oasen des Wohlfühlens miteinander erleben haben das Gefühl, der andere freut sich mit mir, wenn’s mir gut geht, er trauert mit mir, tröstet mich, wenn es mir schlecht geht, wir suchen gemeinsam nach Lösungen, wenn etwas nicht gut gelaufen ist. Viele Menschen in westlichen Industrienationen erleben heute diese Oasen des Wohlfühlens kaum mehr. Nur in kurzen Augenblicken, bei einem Waldspaziergang, an einem schönen Sommertag, Momente im Urlaub, mit ganz neuen Eindrücken, im Verliebtsein. In diesen Momenten taucht die Ahnung auf, es könnte mehr möglich sein an Glück und Lebensqualität. Die meisten Personen erleben diesen Zustand des Glücklichseins und des Wohlfühlens als sehr fragile Momente, die wie Seifenblasen zerbrechen. Ist es nicht unser eigentliches und ursprünglichstes Lebensziel glücklich zu sein und uns wohl zu fühlen? Beobachtet man Babys so wird diese angeborene Sehnsucht sichtbar: Babys schreien, wenn sie hungrig sind und werden ruhig, wenn sie von der liebevollen und zugewandten Mutter aufmerksam gestillt werden. Babys rufen nach Liebe und Sicherheit und sie beruhigen sich schnell, wenn sie von liebevollen Eltern getröstet und getragen werden. Das sind ganz natürliche angeborene Oasen des Wohlfühlens, die meist nicht lange anhalten, weil das Kind erzogen werden muss, lernen muss, dass wir nicht in Oasen des Wohlfühlens leben, sondern in einer harten kämpferischen Welt. Es gibt auf der Erde auch heute noch Oasen des Wohlfühlens, die sogenannten bluezones. In diesen Regionen leben die Menschen in Glück, Achtsamkeit und Freude miteinander, leben ein einfaches Leben; sie haben keinen Stress, sind einander zugewandt und lassen sich gegenseitig in Ruhe, je nach Situation und Bedürfnis. Die Menschen in bluezones werden kaum krank und erreichen ein hohes Lebensalter. Ich möchte mich auf den Weg machen, gern auch mit Ihnen/euch, auf die Suche zu diesen Oasen des Wohlfühlens und möchte die Wüste der künstlich erzeugten Stressfallen überwinden. Ich wünsche mir, dass immer mehr Menschen die endlos scheinenden Dünen des Getriebensein, der Angst, Grausamkeit und Verzweiflung hinter sich lassen und immer neue Oasen der Ruhe und des Wohlfühlens suchen und entdecken.
In diesem Sinne eine schöne neue Woche. Mögen wir Oasen des Wohlfühlens finden in einer getriebenen und krank gewordenen Welt.

Gertrud Müller

Oases of wellbeing

How are you? People often ask this, usually more as a thing you say rather than out of genuine interest. The other person often just answers ‘fine, thank you’ almost out of reflex, even when they are not fine. Nothing special, you say? Everyone does it. This little scene marks the beginnings of dishonesty. It might feel familiar because everyone is doing it, however, real wellbeing is not experienced. In an oasis of wellbeing, people meet each other with real interest, it does matter how the other person feels. In oases of wellbeing, people trust each other, show genuine interest in each other and tell each other how they feel, what moves them. People who experience oases of wellbeing with others feel  that the other person is happy for them, grieves with them, comforts them when they are down, we look for solutions together when something hasn’t worked so well. Many people in the western industrial societies hardly ever experience these oases of wellbeing. Only in short moments, during a woodland walk, on a nice summer’s day, moments on holiday with new experiences, when falling in love. In these moments we get a glimpse of how much more happiness and quality of life might be possible. Most people experience these moments of happiness and wellbeing as very fragile, busting like bubbles. Isn’t our most natural and primal aim in life to be happy and to feel good? This innate longing becomes apparent when observing babies: babies cry when they are hungry and calm when their attentive and loving mother feeds them. Babies cry for love and safety and calm down quickly when comforted and carried by their loving parents. These are natural, innate oases of wellbeing that often don’t last long because the child needs to be educated, needs to learn that we don’t live in oases of wellbeing, but instead in a hard, militant world. There are still oases of wellbeing in the world today, the so called Blue Zones. In these regions, people live a simple life full of happiness, mindfulness and joy, they aren’t stressed, they are together or leave each other in peace, depending on situation and needs. These people rarely get ill and they grow very old. I would like to explore, maybe with you, these oases of wellbeing; would like to overcome the desert of artificial stress traps. I wish that more and more people leave behind the seemingly endless dunes of pressure, anxiety, cruelty and despair and find ever new oases of calm and wellbeing.

Have a nice week ahead. May we all find oases of wellbeing in our pressurised, ill world.

Ich bin dann mal weg…

Immer wieder wird das Leben eng, zu routiniert, gerät in den Strudel der lähmenden Pflicht, das Alte ruft nach Erneuerung. Wir wünschen uns frische Energien, Befreiung aus der Enge und neue Erfahrungen. Hamsterrad und ewig gleicher Trott sind kaum auszuhalten. Plötzlich passiert etwas, wir begegnen neuen Lebensmöglichkeiten,  kreative Menschen erfinden etwas, Pioniere machen neue Entdeckungen. Und wie im Film finden wir uns in einer neuen „Realität“ in einem anderen Land, in einer anderen Lebenssituation, in Freud oder Leid der Veränderung. Was Leid war löst sich auf, was Freude war verblasst. Leben heißt Transformation, die wir selbst als Individuen oder Kollektiv hervorbringen. Wer nicht akzeptiert, dass sich Leben verändert, der stirbt schon vor dem eigenen Tod oder beginnt nicht wirklich zu leben.
In diesem Sinne begrüßen wir das Neue es zeigt uns, dass es wertvoll ist weg zu kommen vom alten und verbrauchten Lebensmustern, hin zu neuen Erfahrungen. Von der Natur lernen wir, dass neues Leben nicht bedeutet, dass es keine Verlässlichkeit gibt. Die Natur findet die Balance zwischen Anfang und Ende, zwischen Gewitter und Stille, die Natur ordnet gegensätzlichen Energien und bringt sie wieder zu neuen Harmonien, ein beständiges Spiel, das wir stets auf neue bewundern.
Wie können wir dieses uralte Wissen aus dem Spiel der Natur verstehen und für uns nützen?  Ursula Becker-Peloso und ich, machen uns seit Jahren Gedanken wie ein gesundes Leben im Einklang mit der Natur gelingen kann, im eigenen Leben und im Zusammenleben mit anderen. Wichtige Schlüssel dazu bilden die angeborenen Lebensenergien und die Balance, die jeder für sich und mit anderen finden kann. Aus unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Gesundheit und Bewusstsein ist die Philosophie und Methode von lifenergy.healthcare entstanden. Ab 1.11.2021 bieten wir Seminare und Coachings an um Gesundheit und ein langes und glückliches Leben zu fördern. Schauen Sie sich lifenergy.healthcare an es lohnt sich! https://www.lifenergy.healthcare/
Eine schönen neue Woche gerade dann, wenn die Zeichen auf Veränderung stehen.
Gertrud Müller

Over and over, life becomes tight, too routine, gets caught in the current of paralysing duty, the old screams for renewal. We yearn for fresh energies, liberation from the tight spot and new experiences. The rat race and the daily grind are almost unbearable. Suddenly something happens, we find new opportunities in life, creative people invent something, pioneers discover something new. And just like in a movie, we find ourselves in a new ‘reality’, a different country, a different life, in the joy or despair of change. Suffering resolves, joy fades. Life means transformation which we bring about ourselves, individually or collectively. He who cannot accept that life changes dies before their own death or never really starts living.

In this spirit, let’s welcome the new. It shows us that it is worth getting away from old and used up ways of life, toward new experiences. We learn from nature that new life does not mean there is no reliability. Nature finds the balance between beginning and end, between storms and stillness, nature orders opposing energies and brings them into harmony, a constant act that we continually admire anew.

How can we understand this age old wisdom of the act of nature and use it for our benefit? Ursula Becker- Peloso and I have been working together for years to identify how we can succeed in leading a healthy life in line with nature, both in our own personal lives and in community. Inherent life energies and the balance that everyone can find for themselves and with others provide the key for this. Our long-standing experience in the areas of health and consciousness gave rise to the philosophy and method of lifenenergy.healthcare. From 1st November 2021, we are offering seminars and coaching to foster a long and happy life. Have a look at  https://www.lifenergy.healthcare/.

Have a great new week, especially when all the signs are pointing to change.

Intelligenz und Energie

Was hat Intelligenz mit Energie zu tun? Der homo sapiens glaubt, wenn er genügend Intelligenz aufbaut kann er sich im Leben orientieren. In zivilisierten Gesellschaften basiert Intelligenz vor allem darauf bestehende Systeme (Politik, Wirtschaft, Bildung,…) zu verstehen und zu nützen. Dass sich Systeme verändern ist außer in historischen Erzählungen nicht geplant. Ein fataler Trugschluss. Systeme verändern sich immer wieder, zeitweise langsam und kaum merklich, zu anderer Zeit sprunghaft und plötzlich. Werden Menschen in Bildung und Sozialisation nur darauf vorbereitet, das Systeme eine stabile Sicherheit bieten, sind Bürger hilflos, wenn sich Lebensumstände verändern. Vielleicht sollten wir mehr von der Natur lernen. Die Natur kann beides, es gibt sehr verlässliche Strukturen wie Tag und Nachtrhythmus, Jahreszeiten Pflanzen und Tierpopulationen und auch sehr veränderbare Strukturen. Erdbeben, Vulkanausbrüche, Unwetter und andere Unwägbarkeiten fordern die Menschen heraus sich anzupassen, sich zu verändern und neue Lösungen zu finden. Wollen wir uns als Menschen nicht nur abhängig machen von den jeweiligen Gesellschaftsbedingungen, sollten wir lernen die Natur mit ihrem Potential der Veränderung zu verstehen und selbst immer wieder bereit sein Neues zu lernen.
Es ist nötig, dass wir in der Zukunft lernen unsere Energien zu nützen, und dass wir mit den verschiedenen Intelligenzformen umgehen können. Hier ein kleiner Einblick in die 7 Lebensintelligenzen
https://www.youtube.com/watch?v=35h-PF61fPI
Viel Freude beim Lernen der verschiedenen Lebensintelligenzen und eine gute neue Woche
Gertrud Müller

Intelligence and energy

What’s intelligence got to do with energy? Homo sapiens believes that they can navigate through live if only they can build up enough intelligence. In civilised societies, this intelligence is mainly based on understanding and making use of existing societal systems (politics, economics, education…). The fact that these systems change is not considered, except in historical accounts. A fallacy. Systems change over and over again, sometimes slowly and almost imperceptibly, at other times suddenly and erratically. If, through education and socialisation, people are only prepared for systems providing stable security, citizens will be helpless in the face of changing circumstances. Maybe we need to learn from nature. Nature can do both: there are very dependable structures such as the day/night rhythm, seasons, plant and animal populations, but there are also very much changeable structures. Earthquakes, volcanic eruptions, storms and other unpredictable events challenge people to adapt, to change and to find new solutions. If we don’t want to become dependent on our respective societal conditions, we’ll need to learn to understand nature with its potential for change and we’ll need to be prepared to learn new things over and over.

Leben ist Energie 

Wir wissen, dass Leben Energie benötigt um am Leben zu bleiben. Was wir jedoch wenig abschätzen können, welche Energien uns im nächsten Moment begegnen, zur Verfügung stehen oder fehlen werden. Auf meinen Radltouren durch Deutschland und nach England wurden mir die Notwendigkeit auf Energien zu achten sehr bewusst: Die Energie der Sonne, die Kraft und Wärme spendet, vor der ich mich jedoch in der Mittagszeit und an den heissen Julitagen 2019 schützen musste. Gewitter, die ganz plötzlich sehr gefährlich werden können, Wasser und Nahrungsquellen nach denen ich suchen mußte, gefährliche Routen, Verzögerung und Gegenwind.
Früher war es ganz natürlich für die Menschen, dass sie mit Unwägbarkeiten und Gefahren rechnen mussten und darauf achten mussten den nächsten Tag zu überleben. Der verwöhnte und konsumierende Mensch heute glaubt es sei normal jederzeit auf jeden Luxus zurück zu greifen und beschwert sich, wenn im Supermarkt, bei Unternehmen und Dienstleistern die Qualitätsdetails nicht stimmen. Wir haben in unserer Abhängigkeit vom Konsum und der Entfremdung von der Natur verlernt die Kraft und Notwendigkeit der Energieversorgung im eigenen Körper und in der Umwelt zu spüren. Durch immer neue Krisen lernen wir langsam, dass wir mit Energien, Rohstoffen, Lebewesen und Nahrung achtsamer umgehen müssen, um als Mensch und Menschheit zu überleben.

Vielleicht wird uns erst durch Krisen und Mangel an Energien klar, dass es Möglichkeiten geben muss, das bisherige Leben zu verbessern.

Ich wünsche uns allem eine gute neue Woche, in der wir unsere Energien und die Energien in der Natur wieder mehr spüren und achten.

Gertrud Müller

We know that life needs energy to stay alive. However, little can we estimate what energies we will encounter in the next moment, what energies will be available or will be lacking.  During my bicycle tours through Germany and to England, I became very aware of the necessity to pay attention to my energy levels. The energy of the sun, which provides strength and warmth, but from which I nevertheless had to protect myself around midday during the hot July days of 2019. Thunderstorms that can suddenly become very dangerous, food and water I had to look for, dangerous tracks, delays and headwind. In the past, it was normal for people to have to expect difficulties and danger, to take care to survive the next day. The spoiled and consuming human being these days thinks, however, that it is normal to be able to rely on luxuries all the time and complains when the quality isn’t right in supermarkets, companies and with service providers. With our dependence on consumption and our estrangement from nature, we have lost the ability to feel the strength and necessity of energy in our own bodies and in our environment. Through ever new crises, we are slowly learning that we have to be more mindful of energies, raw materials, living beings and nourishment, to survive as human beings and as humanity. Maybe only through crises and a lack of energies do we become aware that there have to be better ways to improve our lives.

Life is energy

We know that life needs energy to stay alive. However, little can we estimate what energies we will encounter in the next moment, what energies will be available or will be lacking.  During my bicycle tours through Germany and to England, I became very aware of the necessity to pay attention to my energy levels. The energy of the sun, which provides strength and warmth, but from which I nevertheless had to protect myself around midday during the hot July days of 2019. Thunderstorms that can suddenly become very dangerous, food and water I had to look for, dangerous tracks, delays and headwind. In the past, it was normal for people to have to expect difficulties and danger, to take care to survive the next day. The spoiled and consuming human being these days thinks, however, that it is normal to be able to rely on luxuries all the time and complains when the quality isn’t right in supermarkets, companies and with service providers. With our dependence on consumption and our estrangement from nature, we have lost the ability to feel the strength and necessity of energy in our own bodies and in our environment. Through ever new crises, we are slowly learning that we have to be more mindful of energies, raw materials, living beings and nourishment, to survive as human beings and as humanity. Maybe only through crises and a lack of energies do we become aware that there have to be better ways to improve our lives.

I wish you a good new week and a feeling for energy

Gertrud Müller

Der Wind dreht sich

Wir leben gerade in einer wichtigen Wendezeit. Viele stellen sich derzeit die Frage: Werden wir es schaffen die schweren Krisen dieser Welt zu meistern oder geben wir auf, gehen wir unter? Es ist schwer für einzelne Bürger die Politik zu ändern oder große Zusammenhänge zu verstehen. Vielleicht reicht es, wenn wir zuerst das eigene Leben beruhigen und verändern, so dass es uns gelingt ein nützliches Wesen zu sein. Was brauchen Sie um ein nützlicher und wertvoller Mensch für diesen Planeten zu sein, zu werden? Es ist wichtig zuerst mal nicht mehr darauf zu warten, was Politiker und Vorgesetzte anordnen, sie sind ja selbst ratlos. In Wendezeiten wie Kriegen, Revolutionen oder schweren Wirtschaftskrisen, werden wir Veränderungen spüren, begrüßen oder vielleicht auch ablehnen. Wie es auch sei, wir werden uns verändern, verändern müssen, verändern dürfen. Wir haben einen Teil der Entwicklung selbst in der Hand,  wie und wohin wir uns verändern und entwickeln. In diesem Prozess ist es wichtig Fragen zu stellen: Welche Menschen brauchen mich, was macht mir Freude, was kann ich gut, was begeistert mich. Langsam können wir uns durch diese Fragen an Ziele, Wünsche und Motivationen herantasten, die Energien liefern, Energie für Veränderung.

Lassen wir uns verändern durch diese Wendezeiten und gehen wir mutig weiter,

Eine schöne neue Woche

Gertrud Müller

 Foto: Hubert Spiess

Person, who are you?

People can take on many different roles, are being portrayed differently according to their roles and act as kings or queens, beggars, wizards and witches, winners and losers, the insane or the intelligent, as perpetrators or victims, as the healthy or the sick, as beneficials or pests, as the best thing resulting from creation or the scum of the earth…Popular opinion says it’s people themselves or fate who decide where and how we develop. Whether and how much influence upbringing, religion, state, education and friends have is widely discussed. It’s probably not quite so clear how much influence we really have. One thing is certain: every human needs life energy, otherwise we’re doomed to death. Most people only know vaguely what gives them energy and what drains them of energy. However, when we learn how to use and steer our energy, we can do much more: people use the energy of parachutes or motors to fly, people can do lots of sport, can rise above themselves, can invent new things, tame wild animals, grow food, make art, plan and erect buildings, people can love and do good.  People can change their circumstances with their innate energy, not always and everywhere, but way more than we have been taught and allowed. Ask yourself this: what would I do if I could do what I want, if there were no boundaries. Only when we ask ourselves these questions do we recognise our dreams and visions and can act accordingly. People are often so trapped in their situation that they can’t even think any more how to use and apply their energies better.

I wish you a new week with a lot of energy

Mensch, wer bist du?

Menschen können viele unterschiedliche Rollen annehmen, werden je nach Rolle anders dargestellt und treten auf als König:innen und Bettler:innen, als Zauber:innen und Hexen als Gewinner:innen und Verlierer:innen, Verrückte und Intelligente, als Täter:innen und Opfer, als Gesunde und Kranke, Nützlinge und Schädlinge, als Krone der Schöpfung oder Abschaum der Welt… Weit verbreitet ist die Meinung, dass wir Menschen selbst oder das Schicksal entscheidet wo und wie wir uns entwickeln. Es wird diskutiert, ob und wieviel Einfluss Erziehung, Religion, Staat, Bildung, Freunde haben. Vermutlich ist es nicht so klar, wieviel Einfluss wir selbst wirklich haben. Bei aller Unwägbarkeit des Lebens steht eines fest: jeder Mensch braucht Lebensenergie sonst können wir nicht leben, nicht denken, unsere Zellen können nicht arbeiten. Die meisten Menschen wissen nur vage was ihnen Energie gibt und was ihnen Energie raubt. Lernen wir Energien nutzen und lenken, dann ist viel mehr möglich: Der Mensch kann die Energien von Fallschirmen und Motoren nützen und fliegen, Menschen können intensiv Sport treiben, mit ihren Fähigkeiten über sich selbst hinaus wachsen, Neues erfinden, wilde Tiere zähmen, Nahrung anbauen, Kunst ausüben, Bauwerke planen und bauen; Menschen können lieben und Gutes tun. Das menschliche Wesen kann mit der ureigenen Energie Lebensumstände verändern, nicht immer und überall, jedoch weit mehr als wir das gelernt haben und uns erlaubt wurde. Fragen Sie sich mal: was würde ich tun, wenn ich tun könnte,  was ich will, wenn es keine Grenzen gibt. Wenn wir uns diese Frage stellen, erkennen wir unsere Träume und Visionen, und können danach handeln. Oft sind Menschen so in ihre Situation gefangen, dass sie gar nicht mehr dran denken wie sie ihre Energien besser nützen und einsetzen können, wie sie ihr Leben und die eigenen Umgebung zu einem besseren Ort machen können.

Ich wünsche uns allen viel Erkenntnis und Bewusstwerden für die kommende Woche!

Gertrud Müller

Person, who are you?

People can take on many different roles, are being portrayed differently according to their roles and act as kings or queens, beggars, wizards and witches, winners and losers, the insane or the intelligent, as perpetrators or victims, as the healthy or the sick, as beneficials or pests, as the best thing resulting from creation or the scum of the earth…Popular opinion says it’s people themselves or fate who decide where and how we develop. Whether and how much influence upbringing, religion, state, education and friends have is widely discussed. It’s probably not quite so clear how much influence we really have. One thing is certain: every human needs life energy, otherwise we’re doomed to death. Most people only know vaguely what gives them energy and what drains them of energy. However, when we learn how to use and steer our energy, we can do much more: people use the energy of parachutes or motors to fly, people can do lots of sport, can rise above themselves, can invent new things, tame wild animals, grow food, make art, plan and erect buildings, people can love and do good.  People can change their circumstances with their innate energy, not always and everywhere, but way more than we have been taught and allowed. Ask yourself this: what would I do if I could do what I want, if there were no boundaries. Only when we ask ourselves these questions do we recognise our dreams and visions and can act accordingly. People are often so trapped in their situation that they can’t even think any more how to use and apply their energies better.

Diversity

Wieviel wird derzeit über Gender und Verschiedenartigkeit von Frauen, Männer, diversen Lebensformen und Transgender berichtet, gesprochen gestritten, von sexueller Orientierung politisch korrekter Bezeichnung, Diskriminierung.., Letzte Woche stand ich mit meinem Radl an der Ampel, vor mir ein junger Mann mit Rennrad und Rosen T-Shirt, ein richtig cooler Typ, ich hab ihn gleich angesprochen, dass ich sein T-Shirt so schön finde. Ich dachte mir, ob er wohl mit Rosen-T-Shirt ins Büro fährt, was die Kollegen und der Chef wohl sagen. Auf alle Fälle ist er mutig und vielleicht sogar ein Trendsetter. Als ich eine junge Mama war, war es noch ziemlich unüblich Babys im Tragetuch zu tragen, vor allem Männer machten das kaum. Wir machten es trotzdem, es gab komische Blicke und auch ein paar komische Bemerkungen, heute ist es normal, dass Eltern mit ihren Kinder im Tragesack in die Stadt gehen, dass Väter zum Säuglingdpflegekurs mitkommen und Elternzeit nehmen. Ich denke nicht, dass sich in unseren Genen etwas geändert hat, diese Grenzen, Trennungen und Vorstellung von von dem was man tut oder nicht tun darf, existieren eher im Kopf. Sicher würde sich einiges ändern auf dieser Welt, wenn wir mehr das leben, was wir selbst für gut und richtig finden, was sich gut anfühlt und nicht dauernd danach schielen, was Mann oder Frau macht und was gerade gesellschaftlich en vogue ist. Wir haben so viele Lebensmöglichkeiten, nützen wir sie, wie das so viele Menschen jetzt schon tun. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Gertrud Müller

Diversity

A lot is being said at the moment about the differences between women and men, about sexual orientation, political correctness and discrimination. Last week, I was waiting at a traffic light on my bicycle, in front of me was a young man with road bike and a T-shirt with a rose print, a really cool guy. I told him straight away that I liked his T-shirt. I wondered whether he goes to the office in a T-shirt with rose print, wondered what his colleagues and manager might say. In any case, he has courage and maybe he’s even a trendsetter. When I was a young mum, carrying babies in a sling was very uncommon, especially men hardly wore babies. We still did it, we got strange looks and comments. Today, it’s normal for parents to take their children to town in a sling, for fathers to attend courses on baby care and to take parental leave. I don’t think that anything has changed in our genes. These boundaries, separation and ideas of what is and isn’t the done thing exist more in the mind. Things would certainly change in this world  if we lived life more in the way we think is right, if we didn’t constantly check what one does, what’s currently fashionable in society. We have so many options in life, let’s use them the way many people already do. Enjoy trying it out