Was erlebst du/ erleben Sie häufiger Macht oder Ohnmacht? Bei Gesprächen mit Lesern zu meinem Buch „Machtspiele waren gestern“ bemerkte ich, dass viele Leser sagen: Ja es wäre ja schön, wenn wir diese Machtspiele überwinden könnten, aber das geht halt nicht. Das ist ein Gefühl von Ohnmacht.
Gerade jetzt mit der Einführung der KI, spüren wir, dass wir mit den Vorzügen der KI geködert werden und wir erkennen die Gefahren noch nicht, dass wir immer abhängiger werden und uns immer mehr in die Abhängigkeit der Gestalter von Digitalisierung und KI begeben.
Vor einigen Wochen ging ich mit meine Enkelin an eine Kuhweide vorbei, dann sagte sie: Oma schau mal die Kühe haben gar keinen Zaun. Es stimmte die feinen Elektrozäune waren kaum zu sehen. Zwei Tage später fuhr ich mit dem Zug und ich entdeckte zwei 5G Masten, die mir vorher noch nicht aufgefallen waren. Ich dachte vielleicht geht es den Menschen eines Tages wie den Kühen sie gewöhnten sich an die Weide, die sie betreten dürfen, an die Abläufe der Bauernhöfe und sind damit zufrieden.
Mir fiel der Satz von Klaus Schwab ein zum Great Resett, den er auf dem Weltwirtschaftsforum sagte: Die Menschen werden nichts mehr besitzen und glücklich sein. Vielleicht sind ja das die Pläne, wer weiß das schon.
Eines ist klar, wenn wir diese Entwicklung nicht wollen, wenn wir nicht wollen, dass uns KI, Militärroboter, Drohnen, Kriegspropaganda, Digitalkonzerne und Geheimdienste beherrschen, kontrollieren und korrigieren, dann ist wegducken, schweigen und dulden nicht die richtige Strategie
Aus diesem Grund überlegte ich, überlegten wir, dass es nötig ist, dass wir uns selbst wieder intensiver wahrnehmen, dass wir aussprechen was uns stört und was wir wollen. Wir sollten nicht einfach nur funktionieren, sondern beginnen ein glückliches und gesundes Leben zu gestalten. Wir können bewusster werden über unsere Lage, über unsere Beziehungen, unsere Gemeinschaften.
Wahrnehmung und Kommunikation ist der Schlüssel, dass wir wieder wertschätzender miteinander umgehen können und auch, dass wir Grenzen setzen, wenn es nötig ist.
Wir erleben derzeit in den Medien, ein breites Spektrum der Kommunikationsunfähigkeit und auch viele neue Kommunikationsmöglichkeiten. Über die Nützlichkeit und Schädlichkeit von Kommunikation wird selten gesprochen.
Deshalb versuchten wir wertschätzende und toxische Kommunikation in Bezug auf ihre Schädlichkeit und Nützlichkeit zu unterscheiden. Toxische Kommunikation ist eine Kommunikationsform, die zur Schädigung oder Vernichtung einer oder mehrere Interaktionspartner führen kann. Wir kennen toxische Kommunikation in der Historie der Kriege, in zahlreichen Kriminaldelikten, in der Entwicklung von mafiösen Strukturen, in betrügerischen Netzwerken, in malignen Formen von Staaten/Religionen und Sekten.
Es ist deshalb sinnvoll, unsere eigene Kommunikation und die Kommunikation unserer Mitmenschen zu prüfen um nicht auf Betrug herein zu fallen und damit wir in der Zukunft keine totalitären Systeme mehr dulden.
Wie kommuniziere ich, wie kommunizieren meine Interaktionspartner? In welche Arten der Kommunikation lasse ich mich ein, welche Kommunikationsformen teile ich nicht? Welche Kommunikation lehne ich ab?
In dem neuen Buch „Wertschätzende und Toxische Kommunikation“ das im September 2026 erscheint, haben wir, Professor Dr. Adolf Gallwitz und ich uns Gedanken gemacht, wie die Fähigkeit der Kommunikation verbessert und weiter entwickelt werden kann: von einer unbewussten Fähigkeit hin zu einer Möglichkeit der Evolution und Evaluation wertvoller menschlichen Beziehungen.
Auf diese Weise kann Kommunikation ein Katalysator sein für gesundes menschlichen Zusammenleben und eine Vorbeugung von Verbrechen.
Das Buch „Wertschätzende und Toxische Kommunikation ist 25.9.26 auf Amazon erhältlich und wird am 29. September in Gasthof Knott in Tiefenbach offiziell vorgestellt. Es gibt auch schon einen Podcast beziehungsweise ein Video auf YouTube über die Inhalte dieses Buches https://www.youtube.com/watch?v=X4rXb3Jzyfg
Ich freue mich sehr beziehungsweise, wir freuen uns sehr über einen regen Austausch und die Möglichkeit Kommunikation neu zu denken und doch nicht neu erfinden zu müssen
In diesem Sinne einen schönen Herbstbeginn
Gertrud Müller


