Sommer

Wie schön ist es im Sommer leben zu dürfen (hat auch schon George Gershwin festgestellt)! Oft sind wir so mit Arbeit und Aufgaben überschüttet, dass wir die Schönheit das Sommers gar nicht mehr spüren: die roten Mohnblumen blühen zwischen dem gelben Getreide, Bienen summen von Blüte zu Blüte, der Specht klopft, ein Schmetterling flattert vorbei… Die Sonne scheint vom blauen Himmel und bei einem Gewitter kommen die dunklen Wolken, Blitze zucken und der Donner grollt. Die Natur schenkt uns täglich ein wunderschönes Schauspiel.

Genießen wir diese natürlichen und zugleich kostenlosen Geschenke und freuen uns daran!
Eine schöne neue Sommerwoche

Gertrud Müller

Herbergssuche

Herbergssuche

Herbergsuche
In der Vorweihnachtszeit sehen wir Krippen und Krippenspiele auf den Weihnachtsmärkten. Die Geschichte von Maria und Josef, die lange auf vergeblicher Herbergsuche sind, dann jedoch in einem Stall Unterkunft finden.
Diese Geschichte berührt auch heute noch viele Menschen: eine hochschwangere Frau mit ihrem Mann, die trotz Armut das Beste geben und dem Leben vertrauen. Menschen, die ihnen helfen, arme Hirten, die sie besuchen, Weise aus dem Morgenland, die im neugeborenem Kind den auserwählten König entdecken und ihm wertvolle Geschenke bringen.Wir verzaubern diese Geschichte als historische Erzählung, längst vergangen aber immer noch aktuell. Wir können diese Geschichte auch hier und heute wieder zum Leben erwecken, wenn wir an die Menschen denken, die kein Zuhause haben, für die Menschen ohne Unterkunft, ohne Heimat, eintreten und uns stark machen. Wir können unsere Vorurteile revidieren.

Die Armutsforscherin Prof. Jutta Allmendinger beschreibt in einem Artikel in der Zeit, wie sie bei einer Reise in Amerika erkannte, welche Vorurteile sie selbst gegenüber Obdachlosen hatte. Oft meinen wir: die sind doch selbst schuld, was können wir schon tun, das ist nicht mein Problem. Ja, das stimmt vielleicht für den Moment. Aber was ist, wenn wir selbst einmal in Not geraten, würden wir uns nicht über Hilfe freuen? Wir können auch heute etwas tun, wir können in unserer Gemeinde oder in Organisationen nachfragen, wo wir helfen können. Wenn wir wollen, dass die Politiker wacher werden, können wir Briefe an Abgeordnete senden und uns erkundigen wie den Obdachlosen geholfen wird. Mir hat diese Woche eine Freundin einen Artikel von der Obdachlosenhilfe St. Bonifaz in München gesendet, den ich gern im Anhang weiterleite.

Wie heißt es in einem Lied mit dem afrikanischem Sprichwort? Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern….
In diesem Sinne wünsche ich uns allen Gelegenheiten Gutes zu tun und eine besinnliche Vorweihnachtszeit.Und ich danke allen von Herzen, die schon etwas dazu beitragen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Herzliche Grüße
Gertrud Müller